Montjuic

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Auf dem Montjuic in Barcelona, Foto: Canaan, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Der Montjuic in Barcelona

Der Montjuïc in Barcelona ist ein beeindruckender Hügel, der zwischen dem Plaça d’Espanya und dem Meer 180 Meter hoch aufragt. Früher spielte er bei der Verteidigung Barcelonas eine bedeutende Rolle, heute ist er ein Ausflugsziel mit einem tollen Ausblick. Außerdem locken Sehenswürdigkeiten wie das Museu Nacional d’Art de Catalunya, das Castell de Montjuïc und die berühmten Wasserspiele der Magic Fountain.

Der Montjuïc ist Barcelonas grünes Wohnzimmer mit Meerblick und einer Geschichte, die bis zu den Römern zurückreicht. Heute findest du dort oben keine Soldaten mehr, sondern Highlights wie das Kunstmuseum MNAC, das charmante Poble Espanyol und weitläufige Parks, die zum Verweilen einladen. Ob du nun das volle Kulturprogramm durchziehst oder einfach nur bei Sonnenuntergang vor der Magic Fountain sitzt – dieser Berg gehört zu jedem Besuch dazu.

Die Stätten der Olympischen Spiele in Barcelona
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Montjuic Ausblick aus dem Park Petra Kelly auf die Sagrada Familia in Barcelona
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Barcelona Aussichtspunkt am Museu Nacional d’Art de Catalunya
Barcelona Aussichtspunkt am Museu Nacional d’Art de Catalunya

Die genaue Bedeutung des Namens „Montjuïc“ ist umstritten. Einerseits könnte er sich vom lateinischen „Mons Jovis“ (Berg des Jupiter) ableiten, andererseits aber auch vom mittelalterlichen katalanischen „Mont juïc“ (Jüdischer Berg), da sich ein jüdischer Friedhof auf der Ostseite des Berges befand. Der Montjuïc ist mit einer Höhe von 173 Metern einer der markantesten Berge Barcelonas und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Seine Bedeutung reicht weit zurück und er hat im Laufe der Geschichte verschiedene Funktionen erfüllt, von strategischer Verteidigung bis hin zu kulturellen Veranstaltungsorten.

Der Montjuïc ist auch ein wichtiger Veranstaltungsort. Das Estadi Olímpic Lluís Companys war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1992 und beherbergt regelmäßig Sportveranstaltungen wie Fußballspiele und Leichtathletikwettkämpfe. Außerdem wurden auf dem Berg Motorsport-Rennen ausgetragen. Es gibt auch Tennisanlagen und ein öffentliches Bad mit Blick über die Stadt. Dank seiner Vielseitigkeit und Schönheit ist der Montjuïc eine der wichtigsten touristischen Attraktionen Barcelonas. Touristen besuchen den Berg, um seine Sehenswürdigkeiten zu erkunden, die Aussicht zu genießen und Veranstaltungen zu besuchen. Für die Einheimischen ist es eine der beliebtesten Grünflächen nahe der Stadt.

Der Montjuïc hat viele Grünflächen und Parks. Dazu gehören der historische Botanische Garten von Barcelona, der neue Botanische Garten von Barcelona, die Joan Maragall Gärten und der Mirador del Migdia. Du findest dort oben zahlreiche Aussichtspunkte mit einem atemberaubenden Blick auf die Stadt Barcelona und das Meer. Von ganz oben siehst du hinunter auf den Hafen. Der Berg ist deshalb ein beliebtes Ziel für Wanderungen, Spaziergänge und Picknicks. Am beeindruckendsten fanden wir den Cami del Mar. Dieser Panoramaweg führt südlich der der Befestigungsanlage mit direktem Blick auf das Meer. Ideal zum Wandern in Barcelona.

Ausblick vom Montjuic auf Barcelona
Ausblick vom Montjuic auf Barcelona, Foto: Fred Romero from Paris, France, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Montjuïc Sehenswürdigkeiten

Das Poble Espanyol (das „Spanische Dorf“) ist einer der markantesten Orte auf dem Montjuïc. Es wurde für die Weltausstellung 1929 errichtet und sollte ursprünglich nach der Ausstellung wieder abgerissen werden – doch es war so beliebt, dass es bis heute steht. Auf einer Fläche von rund 49.000 Quadratmetern wurden typische Gebäude aus allen Regionen Spaniens nachgebaut. Du wanderst quasi durch ein Dorf, das sich anfühlt, als hättest du das ganze Land an einem einzigen Ort versammelt. Du siehst alles, von andalusischen Gassen über romanische Klöster bis hin zu kastilischen Plätzen.
–> Poble Espanyol

Top-Erlebnisse Barcelona:

Die Fundació Joan Miró ist einer der inspirierendsten Orte auf dem Montjuïc. Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung von Joan Miró, mit über 14.000 Werken, darunter farbenfrohe Gemälde, riesige Wandteppiche und markante Skulpturen. Das Gebäude selbst wurde von Mirós engem Freund, dem Architekten Josep Lluís Sert, entworfen. Es ist ein Meisterwerk des Rationalismus: hell, weiß und mit mediterranen Innenhöfen, die Kunst und Natur perfekt verbinden. Persönlicher Tipp: Geh unbedingt hoch auf die Terrasse. Dort stehen bunte Skulpturen von Miró, und du hast einen fantastischen Panoramablick über das Häusermeer von Barcelona bis hin zum Meer.
–> Miro Museum

Das Schloss Montjuic ist eine der markantesten Sehenswürdigkeiten und ganz oben auf dem Gipfel. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente einst als militärische Festung, um die Stadt zu verteidigen. Heute ist es ein beliebtes Touristenziel. Von den imposanten Schutzwällen bis hin zu den historischen Verteidigungsanlagen kannst einiges sehen. Die Terrasse auf dem Waffenplatz bietet einen spektakulären Blick auf die Stadt, den Hafen und das Mittelmeer. Ein echter Spar-Tipp: Das Castell de Montjuïc ist jeden Sonntag ab 15:00 Uhr und am ersten Sonntag im Monat kostenlos besuchbar. Auch das Kunstmuseum MNAC öffnet samstags ab 15:00 Uhr und an jedem ersten Sonntag im Monat gratis seine Türen, wobei du dir hierfür vorab online ein kostenloses Ticket sichern solltest.
–> Schloss Montjuic

Der Cementiri de Montjuic zählt zu den weniger bekannten, aber faszinierenden Orten. Dieser Friedhof liegt an einem der felsigen Hänge des Montjuic-Hügels – etwas abseits der restlichen Sehenswürdigkeiten. Am besten nimmst du den Bus 21 (ab Parallel). Er ist ein riesiges Freilichtmuseum für Architektur und Bildhauerei, das sich über 56 Hektar am steilen Südwesthang des Berges erstreckt. Er wurde 1883 eröffnet, als die Friedhöfe in der Stadtmitte wegen des rasanten Bevölkerungswachstums aus allen Nähten platzten. Die Denkmäler auf dem Friedhof spiegeln verschiedene Stile wider, von klassisch bis gotisch, sowie den Einfluss des Jugendstils, der sich im katalanischen Modernisme manifestiert. Auf dem Friedhof findest du die Gräber vieler prominenter Persönlichkeiten, darunter Künstler, Schriftsteller, Politiker und Revolutionäre – Von Isaac Albéniz über Joan Miró bis hin zu Francisco de Paula Rius y Taulet. Ein Barcelona Geheimtipp!
–> Cementiri de Montjuic

Das MNAC (Museu Nacional d’Art de Catalunya) ist das monumentale Gebäude mit der Kuppel, das du von der Plaça d’Espanya aus siehst. Das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, heißt Palau Nacional. Es wurde als Hauptpavillon für die Weltausstellung 1929 im historistischen Stil erbaut. Die gewaltige Kuppel ist dem Petersdom in Rom nachempfunden, während die vier Türme an die Kathedrale von Santiago de Compostela erinnern. Wenn du davor stehst, merkst du erst, wie riesig diese Anlage ist – sie sollte damals die Macht und den kulturellen Anspruch Kataloniens demonstrieren. Drinnen erwartet dich eine der weltweit besten Sammlungen romanischer Wandmalereien. Mein Tipp: Geh auch ohne Museumsticket auf die Terrassen vor dem Eingang – der Blick über die Stadt ist unschlagbar und völlig kostenlos. Und Samstags ab 15 Uhr und an jedem ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei. Aber Achtung: Es bilden sich oft Schlangen, also sei pünktlich da oder reserviere dir dein Freiticket vorab online.

Das Teatre Lliure (katalanisch für „Freies Theater“) ist eine der wichtigsten kulturellen Institutionen Barcelonas und mehr als nur eine Bühne – es ist ein Symbol für künstlerische Freiheit und Innovation. Es wurde 1976, kurz nach dem Ende der Franco-Diktatur, von einer Gruppe Kulturschaffender gegründet und hat seitdem den Ruf, eines der mutigsten Theater Spaniens zu sein. Es ist untergebracht im ehemaligen Landwirtschaftspavillon der Weltausstellung von 1929. Das Gebäude ist von außen historisch, innen aber hochmodern.

Der Mercat de les Flors (katalanisch für „Blumenmarkt“) ist heute eines der spannendsten Häuser für zeitgenössischen Tanz und Performance-Kunst in Europa. Wenn du das Teatre Lliure besuchst, stehst du quasi schon direkt davor, denn beide bilden zusammen die kulturelle Attraktion am Fuße des Montjuïc.

Das CaixaForum Barcelona ist ein absoluter Favorit für alle, die Kultur ohne großen Stress und in einer außergewöhnlichen Umgebung erleben wollen. Es ist eines der dynamischsten Kulturzentren der Stadt und schon allein wegen der Architektur ein Muss. Das Zentrum befindet sich in der ehemaligen Textilfabrik Casaramona. Das Gebäude ist ein Meisterwerk des katalanischen Jugendstils (Modernisme) aus rotem Backstein, entworfen von Josep Puig i Cadafalch – einem Zeitgenossen von Gaudí. Was das CaixaForum so besonders macht, ist der Kontrast: 2002 wurde es komplett modernisiert. Der Eingangsbereich wurde vom japanischen Star-Architekten Arata Isozaki gestaltet. Hier siehst du alles von altägyptischer Kunst über moderne Fotografie (z. B. Magnum Photos) bis hin zu Design-Retrospektiven (z. B. Pixar oder Disney). Die Qualität ist durch Kooperationen mit Häusern wie dem Louvre oder dem British Museum extrem hoch.

Die Font Magica solltest du sehen

Die Font Màgica ist ein nächtliches Schauspiel, das man bei einem Besuch in Barcelona nicht verpassen sollte. Stell dir vor, wie über 3.000 Düsen bis zu 2.600 Liter Wasser pro Sekunde in die Luft schießen, während 4.700 Scheinwerfer das Ganze in alle Farben des Regenbogens tauchen. Das Repertoire der Musik reicht von klassischer Musik über Soundtracks von Filmen bis hin zu modernen Pop-Hits. Der absolute Gänsehaut-Moment ist oft das Lied „Barcelona“ von Freddie Mercury und Montserrat Caballé. Einige Jahre musste die Font Magica pausieren, nun ist sie wieder in Betrieb. Mein Tipp: Die meisten Leute drängeln sich direkt am Beckenrand. Geh ein Stück die Stufen hoch Richtung MNAC (Nationalmuseum). Von dort hast du nicht nur den Brunnen im Blick, sondern siehst auch die beleuchtete Plaça d’Espanya im Hintergrund.
–> Font Magica

Die Montjuic Standseilbahn

Die Montjuïc Standseilbahn in Barcelona ist das praktische Verkehrsmittel, um den Montjuïc zu besuchen. Die direkte Verbindung zwischen der Parallel U-Bahnstation in Barcelona und dem Berg Montjuïc ermöglicht dir einen bequemen Zugang zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf dem Berg. Die Standseilbahn überwindet den Höhenunterschied zwischen der Tal- und Bergstation auf dem Montjuïc auf eine sanfte und bequeme Weise, ohne dass du lange und steile Wege bewältigen musst. Dank der kurzen Fahrtzeit von nur 2 Minuten bietet die Standseilbahn eine wirklich schnelle Möglichkeit, den Montjuïc zu erreichen. Während der Fahrt durch die Tunnel gibt es nichts zu sehen. Das Montjuïc Erlebnis startet an der Bergstation.
–> Montjuïc Standseilbahn

Die Montjuic Seilbahn: Telefèric de Montjuïc

Die Montjuïc Seilbahn bildet die Fortsetzung der Standseilbahn. Die Telefèric de Montjuïc ist der Klassiker, wenn du den Gipfel des Berges ohne brennende Waden erreichen willst. Seit der kompletten Modernisierung im Jahr 2007 ist sie technisch topfit und bietet dir durch die großen Panoramafenster der 8-Personen-Gondeln einen der besten Rundumblicke über Barcelona. Die Montjuïc Seilbahn ist barrierefrei und ermöglicht es dir, mit Leichtigkeit und Komfort den Gipfel des Montjuïc zu erkunden: Die Fahrt mit der Montjuïc Seilbahn endet am Gipfel des Berges, wo die Festung samt der riesigen Kanonen zu sehen ist. Es ist die einzige Seilbahn, mit der du bis auf den Gipfel hinauf kommst.
–> Montjuic Seilbahn

Hafenseilbahn Barcelona: Teleférico del Puerto

Die Bahn verbindet den Strand von Barceloneta mit dem Montjuïc und überspannt dabei das gesamte Hafenbecken. Die Seilbahn bietet während der Fahrt einen atemberaubenden Panoramablick auf den Hafen von Barcelona und das Meer. Dieses Erlebnis macht die Fahrt zu einem unvergesslichen Teil des Besuchs auf dem Montjuïc. Fahrgäste können mit dieser Bahn direkt vom Hafen auf halbe Höhe des Montjuïc gelangen. Du kannst von Miramar – der Bergstation der Hafenseilbahn – in rund 30 Minuten zum Gipfel spazieren oder diesen Teil mit der Montjuic Seilbahn überwinden (die Montjuic Seilbahn Station ist wenige Gehminuten von der Bergstation der Hafenseilbahn entfernt). Achtung: Da die Kabinen klein sind und nur zwei davon pendeln, musst du oft mit 30 bis 60 Minuten Wartezeit rechnen – besonders am Wochenende oder bei Kreuzfahrt-Andrang.
–> Hafenseilbahn Barcelona

Wie kommt man auf den Montjuïc?

Als Urlaubsgast ist es gar nicht leicht einen Überblick zu bekommen, wie man auf den Montjuïc kommt. Mit der Metro kommst du nicht hinauf. Es gibt verschiedene Bergbahnen, die hinauf fahren. Du kannst mit dem Bus hinauf oder einfach zu Fuß entlang der Sehenswürdigkeiten spazieren. Ich war bei meiner Planung des Besuchs sehr verwirrt und habe dann vor Ort entdeckt, dass die Bahnen nicht nur an verschiedenen Orten starten, sondern nur unterschiedlich weit hinauf fahren. Deshalb habe ich hier in meinem Beitrag alle wissenswerten Informationen für deinen Weg zusammengestellt. Am schönsten fand ich es, vom Plaça d’Espanya hinauf zu wandern. So habe ich einen sehr guten Eindruck von den unterschiedlichen Facetten bekommen. Das dauert aber wahrscheinlich länger, als du Zeit hast – und bei der Hitze ist das anstrengend.
–> alle Varianten: Wie kommt man auf den Montjuïc?

Wie ist es mit dem Montjuïc Eintritt?

Der Eintritt zum Montjuïc ist grundsätzlich kostenlos. Selbst einige Sehenswürdigkeit sind kostenlos zu entdecken, was den Hügel in Barcelona zu einem attraktiven Ziel macht. In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Sehenswürdigkeiten auf dem Montjuïc du kostenlos besuchen kannst. Zudem gebe ich dir einen Überblick darüber, welche Attraktionen kostenpflichtig sind und wo du, sofern möglich, bereits im Voraus Tickets kaufen kannst, um Warteschlangen zu vermeiden.
–> so ist es mit dem Montjuïc Eintritt

Wie viel Zeit sollte ich für den Besuch einplanen?

Da das Gelände mit seinen vielen Parks, Museen und dem Schloss sehr weitläufig ist, solltest du mindestens einen halben Tag einplanen, um die Highlights stressfrei zu sehen. Wenn du allerdings tiefer eintauchen willst – etwa in das Kunstmuseum MNAC oder das Poble Espanyol – ist ein ganzer Tag sinnvoll, da die Wege zwischen den Stationen zu Fuß oft unterschätzt werden.

Häufige Fragen

Was ist der Montjuïc?

Der Montjuïc ist ein markanter Berg in Barcelona, ​​der zusammen mit dem Tibidabo einen der beiden Hausberge der katalanischen Hauptstadt bildet. Mit einer Höhe von 173 Metern ragt der Montjuïc über die Stadt und bietet spektakuläre Ausblicke auf Barcelona und das Mittelmeer. Der Montjuïc war Schauplatz wichtiger Ereignisse in der Geschichte Barcelonas, darunter die Weltausstellung von 1929 und die Olympischen Sommerspiele 1992.

Kann man auf dem Montjuïc gut essen oder picknicken?

Der Berg ist perfekt für ein Picknick in den vielen Gärten, zum Beispiel im Jardí Botànic oder rund um das olympische Stadion, wo du viel Ruhe findest. Wenn du lieber bedient wirst: Es gibt mehrere Cafés mit toller Aussicht am MNAC oder im Poble Espanyol, und für den gehobenen Hunger bietet das Restaurant El Xalet de Montjuïc eine der besten Panoramaterrassen der Stadt.

Was hat es mit dem Friedhof auf dem Montjuïc auf sich?

Der Cementiri de Montjuïc ist fast schon ein Freilichtmuseum für Grabmalkunst und bietet durch seine terrassenförmige Anlage am Steilhang direkt über dem Meer eine ganz besondere Atmosphäre. Es ist ein Ort der Stille abseits der Touristenströme, auf dem du beeindruckende modernistische Skulpturen und Mausoleen entdecken kannst – pass aber auf, das Gelände ist riesig, man verläuft sich leicht.

Kann man vom Hafen aus direkt auf den Montjuïc?

Ja, das geht mit der historischen Hafenseilbahn (Teleférico del Puerto), die an der Station Torre de Sant Sebastià im Stadtteil Barceloneta startet. Achtung: Das ist allerdings eine andere Bahn als der moderne Telefèric de Montjuïc.

Wo finde ich die besten Fotospots ohne Menschenmassen?

Ein echter Geheimtipp ist der Jardí de Mossèn Costa i Llobera, ein Kakteengarten an der Südostseite des Berges mit Blick auf das Meer und den Industriehafen. Hier verirren sich deutlich weniger Menschen hin als zum Schloss oder zum Brunnen, und das Licht für Fotos ist am späten Nachmittag einfach fantastisch.

Gibt es auf dem Montjuïc Trinkwasserbrunnen und Toiletten?

Ja, über den ganzen Berg verteilt findest du öffentliche Trinkwasserbrunnen (Font de xarxa), an denen du deine Flasche kostenlos auffüllen kannst – besonders im Sommer lebensnotwendig bei den steilen Wegen. Saubere öffentliche Toiletten sind etwas seltener, aber in den großen Museen wie dem MNAC oder der Fundació Joan Miró sowie im Poble Espanyol und am Castell findest du zuverlässig gut gepflegte Anlagen.

Kann man auf dem Montjuïc auch abends sicher spazieren gehen?

Der untere Teil rund um die Magic Fountain und den Nationalpalast ist abends sehr belebt und sicher, da dort viele Menschen die Shows genießen. In den abgelegeneren Parkanlagen oder oben beim Castell wird es nach Sonnenuntergang allerdings sehr einsam und die Beleuchtung ist teilweise spärlich; hier solltest du nach Einbruch der Dunkelheit eher die Hauptwege nutzen oder den Bus 150 für den Rückweg wählen.

Wie sieht es mit Parkplätzen aus, wenn ich mit dem Auto komme?

Parken ist in Barcelona generell schwierig, aber auf dem Montjuïc hast du tatsächlich bessere Chancen als im Zentrum. Es gibt einen großen kostenlosen Parkplatz direkt am Castell de Montjuïc (Carrer dels Tarongers), von dem aus du den Gipfel erkunden kannst. Beachte aber, dass du dort keine Wertsachen im Auto lassen solltest, da der Parkplatz etwas abgelegen liegt.

Welche sehenswerten Orte in Europa lohnen sich noch?

– Schiefer Turm von Pisa (Italien): Der Schiefe Turm von Pisa ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Italiens und das Symbol der Stadt Pisa. Der Turm ist nicht nur architektonisch beeindruckend, sondern auch ein beeindruckendes Beispiel für mittelalterliches italienisches Design und Ingenieurskunst. Website des Schiefen Turms von Pisa
– Ponte Vecchio in Florenz (Italien): Die Ponte Vecchio ist eine der bekanntesten Brücken der Welt und eines der Wahrzeichen von Florenz. Sie überquert den Fluss Arno und ist für ihre Geschäfte auf der Brücke bekannt, die von Juwelieren und Goldschmieden betrieben werden. Website der Ponte Vecchio in Florenz
– Adersbacher Felsenstadt (Tschechien): Die Adersbacher Felsenstadt ist eine Felsformation in Tschechien. Die Felsenstadt ist wirklich ein Paradies für Wanderer und ein beliebtes Touristenziel in Tschechien. Website der Adersbacher Felsenstadt
– Landungsbrücken in Hamburg (Deutschland): Die Landungsbrücken sind eines der Wahrzeichen der Stadt Hamburg und ein Zentrum für Handel, Tourismus und Unterhaltung. Sie erstrecken sich entlang der Elbe und dienen als Anlegeplatz für Fähren und Schiffe, die Passagiere zu verschiedenen Zielen im Hamburger Hafen transportieren. Website der Landungsbrücken in Hamburg
– Drachenfels im Siebengebirge (Deutschland): Der Drachenfels ist ein markanter Berg im Siebengebirge in Deutschland und ein beliebtes Ausflugsziel. Auf seinem Gipfel thront die Ruine der Burg Drachenfels, die eine malerische Aussicht auf den Rhein und die umliegende Landschaft bietet. Website des Drachenfels im Siebengebirge
– Brandenburger Tor in Berlin (Deutschland): Das Brandenburger Tor ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Berlins und ein Symbol für die deutsche Geschichte und Einheit. Website des Brandenburger Tors in Berlin
– Stephansplatz in Wien (Österreich): Der Stephansplatz ist einer der bedeutendsten Plätze in Wien. Er wird dominiert von der Stephanskirche, einem gotischen Meisterwerk und Wahrzeichen der Stadt. Der Platz ist umgeben von historischen Gebäuden, Geschäften, Cafés und Restaurants. Website des Stephansplatzes in Wien

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